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Kalender 2021

"Roisdorf wie es war"

Titelbild

Ein hart bestrafter Frevel, ca. 1880

Kein Roisdorfer Motiv, aber ein Bild, das es seit langem in Roisdorf gibt und das kaum jemand kennt: Eine üppige mythologische Szene, die in Haus Tauwetter (ursprünglich Haus Mörner, später Haus Wrede) im Siefenfeldchen zu sehen ist. Es zeigt die griechisch/römische Göttin Artemis/Diana, die sich mit ihren Gefährtinnen in einer Quelle im Wald nach erfolgreicher Jagd badet – sie war ja die Göttin der Jagd – und dabei von dem gleichfalls dort jagenden Aktaion lüstern ausgespäht wird, ein Frevel, den der Königssohn mit der Verwandlung in einen Hirschen und dem Zerfleischtwerden durch seine eigenen Hunde büßen muss. Wilhelm Graf Mörner (1831-1911), der schwedische Maler und Bauforscher, schmückte mit dem in die Vertäfelung der Wand eingelassenen Bild das Herren- oder Speisezimmer der von ihm erbauten Roisdorfer Villa, und er gab damit seiner Leidenschaft für die Jagd Ausdruck. Ob er es selbst malte oder es sich um ein Werk etwa seines Malerfreundes August von Wille handelt, von dem es ein Gemälde mit gleichem Thema und in ähnlicher Malweise gibt, ist nicht zu entscheiden.

Januar

Da kann man nur staunen, Mitte 1950er Jahre

Bis heute alljährlich sehenswert: Die in diesem Kalender bereits mehrfach vorgestellte Advents- und Weihnachtskrippe der Roisdorfer Pfarrkirche St. Sebastian, die gewiss zu den künstlerisch herausragenden Krippen im neuen Sendungsraum Vorgebirge (Bornheim/ Alfter) gehört, dabei mit ihren beweglichen Figuren und den reichen Gestaltungsmöglichkeiten der einzelnen Szenen an Vielgestaltigkeit – bis hin zu der originellen Pfingstkrippe des Jahres 2020 – kaum übertroffen werden dürfte. In den Kriegsjahren auf Initiative von Pfarrer Matthias Ossenbrink von der Krippen-künstlerin Johanna Lamers-Vordermayer geschaffen, beeindruckte sie nicht nur, wie offensichtlich auf unserem Bild, die Roisdorfer Jugend, sondern auch weitere Besucher: So berichtet die Pfarrchronik, dass die auf Haus Wittgenstein residierende Prinzessin Armgard zur Lippe-Biesterfeld, die bis dahin nicht als sonderlich religiös galt, nach einem Besuch der Krippe gegenüber dem Pfarrer bekundete, den katholischen Glauben annehmen wollen, ein Entschluss, der von Königin Wilhelmina von Holland, der Schwiegermutter ihres Sohnes Bernhard, nur mit einem schmallippigen „Du scherzest!“ kommentiert werden sollte.

Februar

Einlass für Männer erst ab 19.11 Uhr, 1953

Ganz in Frauenhand war in Roisdorf in den 1950er Jahren noch der Weiberfastnachtszug, den das Damenkomitee „Germania“ kurz vor dem Zweiten Weltkrieg erstmals organsiert hatte – eine Idee, die weniger aus Beuel als vielmehr als Köln importiert worden war, wo die Frauen die Weiberfastnacht bei Besuchen auf dem Großmarkt kennengelernt hatten. Im Jahre 1953 bestand der ganze Zug lediglich aus zwei von Pferden gezogenen Wagen, mit Blüten geschmückt passend zum Motto „Frühling im Kurort Roisdorf“. Die Roisdorfer Kinder – nur wenige von ihnen irgendwie kostümiert – liefen nebenher und erhofften sich reichlichen Kamellensegen. Ansonsten erkennt man hier auf der Siegesstraße keine Zuschauer, ganz anders in späteren Zeiten, in denen der bis zu 40 Gruppen zählende Zug dort von Tausenden Jecken bejubelt wurde. Die Weiber hatten aber auf jeden Fall mächtig Spaß an ihrem Treiben, zu dem, wie ein Schild kundtut, Männer erst ab 19.11 Uhr eingelassen wurden, ganz ähnlich wie dies heute noch bzw. hoffentlich wieder in 2022 bei den „Bunten Nachmittagen“ der Kath. Frauengemeinschaft der Fall ist.

März

Wohlbehütete Kindergartenkinder, Ende 1920er Jahre

Auf Initiative von Pfarrer Ignaz Goertz erwarb im Jahre 1924 die Kath. Kirchengemeinde Roisdorf für 35.000 Goldmark das Anwesen der Gastwirtschaft Wirtz in der Siegesstraße für eine Schwesternniederlassung. Drei Jahre später konnten Ordensschwestern von der Genossenschaft der Töchter des Göttlichen Heilandes in Wien dafür gewonnen werden, das sog. „Wohlfahrtshaus“ zu übernehmen. Feierlich wurde das St. Josefheim am 10. Oktober 1927 eingeweiht. Erste Oberin war Fidelis Oerter, die von ihren Mitschwestern Irmina Oswald bei der häuslichen Krankenpflege, Theresina Finster in der Nähschule und Venerabilis Spies im Kindergarten unterstützt wurde. In der Folge wurde es, wie ein alter Zeitungsbericht vermerkt, für die hart arbeitende Bauersfrau oder die kinderreiche Mutter selbstverständlich, zu ihren Kindern zu sagen: „Ich hann hück esu vell Arbeet, jank in de Kinderjaade bei de Schwestere.“ Unser Bild zeigt die von den Schwestern behüteten braven Dorfkinder, die im liebevoll kindgerecht ausgemalten und hergerichteten ehemaligen Tanzsaal der Gastwirtschaft etwas erstaunt den Fotografen anblicken.

April

Probates Werbemittel, 1900er Jahre

Die Zeit um die Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert war die Blütezeit der lithografischen, dann auch fotografischen Ansichtskarten, die man nicht nur in Roisdorf verkaufte, sondern auch in den anderen Orten des Vorgebirges, in die man von Bonn und Köln aus insbesondere zu Zeiten der Baumblüte reiste. Neben besonders sehenswerten Gebäuden im Ort – hier der prächtige Kirchturm mit dem schmucken neuen, leider später dem Verkehrsfluss geopferten Pastorat und das Haus Wrede im Siefenfeldchen – sind dabei stets auch die Gastwirtschaften abgebildet, die die Ansichtskarten in Auftrag gaben. Etwa sieben solcher Gastwirtschaften gab es in frühen 20. Jahrhundert im Dorf. So sehen wir hier die Restauration von Heinrich Kreuder, der auch eine Colonialwarenhandlung für die Lebensmittelversorgung der Nachbarschaft angeschlossen war. Beides wurde später von Johann Rech weitergeführt, die Wirtschaft von dessen Erben, der Familie Eich als „Zur Wolfsburg“. In jüngerer Zeit wechselten verschiedene Betreiber ab, so waren hier zuletzt italienische Restaurants „Fratelli“ und „Da Orazio“ angesiedelt, bevor in Sommer 2020 ein Restaurant mit italienischen und indischen Spezialitäten einzog, dem ein gutes und beständiges Wirken zu wünschen ist.

Mai

Es geht nichts über die Gemütlichkeit, ca. 1950

Wie Ortsvorstehers Wilhelm Rech in seiner Chronik beschrieb, fanden sich bereits im 19. Jahrhundert die heiratsfähigen Jünglinge Roisdorfs alljährlich zur sog. „Reih“ zusammen, um die Maiaktivitäten zu organisieren. Meist für den Ostermontag setzte man das „Mailehen“, also die Versteigerung der jungen Mädchen an. „Der Ansteicher (Ersteigerer) durfte dann das betreffende Mädchen im Laufe des Jahres zum Tanze führen, selbstverständlich mit Ihrer Einwilligung. Bekam der betreffende Jüngling einen Korb, dann brauchte er für den Spott nicht zu sorgen. Kam ihm aber ein anderer ins Gehege, dann setzte es in der Regel blutige Köpfe ab. Der Rest der Mädchen wurde zusammen ausgestellt. Wer diese dann ansteicherte (ersteigerte), hatte die Wahl und auch die Qual. Am ersten Mai wurde den Mädchen, wo sie wohnten, einen grünen Mai auf das Dach gesteckt. Und an einem Sonntage im Mai wurde das Maispiel (Tanzmusik) abgehalten“. Unser Bild zeigt den Junggesellenverein „Gemütlichkeit“, dessen Mitglieder fast nur im „Dörp“, also in der Brunnenstraße beheimatet waren, und mit Johann Cronenberg einen Altmeister im Fähndelschwenken in ihren Reihen hatte, der auch noch in späteren Zeiten seine Kunst ausübte, in denen es keinen Junggesellenverein im Dorf gab.

Juni

Als Oma noch ein junges Mädchen war, ca. 1950

In der alten Volksschule in der Brunnenstraße, die bis 1962 betrieben wurde, waren die Schüler der oberen Klassen, also ab dem 5. Schuljahr, noch nach Geschlechtern getrennt, was gewiss einer sittsamen Erziehung der Jugend förderlich war. So posieren auf unserem Bild der Abschluss-klasse von ca. 1950 auf dem Schulhof ausschließlich Mädchen zusammen mit ihrer langjährigen Lehrerin Fräulein Kaufmann. Gewiss werden einige unter den abgebildeten Mädchen noch ihre Großmutter oder eine betagte Nachbarin erkennen: In der oberen Reihe v.l.n.r. Christel Wünsch, Anna Botz, Thea Tönnessen, Sylvia Hennes, Käthe Klein, Thea Dederich, Gertrud Grün, Marianne Zündorf, Gertrud Faßbender, Johanna Lammerich, Hilde Kentenich und Adele Schoß. In der unteren Reihe Marlene Botz, Anna Niederstein, Anna-Maria Prangenberg, Marianne Stemmler, Marianne Heuser, Maria Bell und Gerda Schäfer.

Juli

Damals noch ein Fremdkörper in der Landschaft, 197

Bereits in den Nachkriegsjahren wurde deutlich: Die Verwaltung des Amts Bornheim, zu dem bereits in den 1930er Jahren die Gemeinden Bornheim, Hersel und Sechtem zusammengeschlossen worden waren, platzte aus allen Nähten. Auf vier verschiedene, alte Häuser aufgeteilt, war sie den durch die Bevölkerungsanstieg und die wirtschaftliche Entwicklung gestiegenen Anforderungen nicht mehr gewachsen: Ein Rathausneubau, so der Rat im Jahre 1953, musste her. Es sollte jedoch noch lange dauern, bis man sich nach heftigen Diskussionen als Standort auf das freie Gelände zwischen Roisdorf und Bornheim einigte und 1968 der erste Spatenstich zu dem neuen, vom renommierten Bonner Architekten Ernst van Dorp entworfenen Rathaus erfolgen konnte: Ein großzügiges Gebäude mit einem Verwaltungs- und einem Ratstrakt samt geräumigem Ratssaal, zwei kleineren Sitzungsräumen und einem Rathausrestaurant. Die offizielle Einweihung erfolgte am 28. Januar 1971. Das Rathaus des Amts Bornheim, das auf unserem Bild noch wie ein Fremdkörper in der Landschaft wirkt, bildete somit den Kern der intensiven baulichen Erschließung des heute kaum mehr wiederzuerkennenden Geländes. Inzwischen renoviert und modernisiert ist es gleichwohl für die Verwaltung der – seit 1981 – Stadt Bornheim wiederum zu klein, so dass nach Erweiterungsmöglichkeiten gesucht werden muss.

August

Ein neues Bahnhofsgebäude für die elektrifizierte

Auch wenn der Abschied vom schnaufenden „Feurigen Elias“ am letzten Junitag 1929 mit Wehmut vollzogen wurde: Man war stolz darauf, dass am Folgetag nach jahrelanger Verspätung endlich die Vorgebirgsbahn auf einem ersten Teilstück vom Bonner Rheinuferbahnhof bis nach Waldorf den normalspurigen elektrischen Personalverkehr aufnehmen konnte. Man hatte die wenigen Jahre des wirtschaftlichen Aufschwungs zuvor nutzen können, um eine neue, auf Zweispurigkeit angelegte Strecke am Vorgebirge aufzubauen, die zwischen Bornheim und Roisdorf die Auf-schüttung eines Bahndamms mit Überführung des Siefenfeldchens und Trockenlegung des „Alten Weihers“ sowie den Bau eines Unterwerks erforderte, das den Strom vom E-Werk Berggeist bezog. Und natürlich war auch am neuen Haltepunkt am Übergang in der Siegesstraße ein stattliches Bahnhofsgebäude geschaffen worden, in dessen Erdgeschoss sich neben dem Raum für den Schrankenwärter und dem Fahrkarten-schalter ein ringsum mit Holzbänken ausgestatteter Wartesaal befand, ein Toilettenhäuschen gab es außerhalb. Heute hat das Gebäude leider seine Funktion verloren. Nach einigen Versuchen, hier eine Gastronomie einzurichten, herrscht öder Leerstand. Hoffentlich findet sich bald eine sinnvolle Nutzung, und auch eine stilgerechte Renovierung des immer wieder aus-geflickten Mauerwerks des gewiss schützenswerten Gebäudes wäre wünschenswert.

September

Keine Kirmes ohne Paias, 1987

Dass der Paias, in anderen Orten Zacheies genannt, unverzichtbar zur rheinischen und nicht zuletzt auch zur Roisdorfer Kirmes gehört, dürfte den regelmäßigen Beziehern dieses Kalenders nicht unbekannt sein. Stets war dieser Brauch mit den Gastwirtschaften des Orts verbunden, wo der Kirmeskerl in die Mitte der feucht-fröhlich Feiernden genommen wurde. In den vergangenen Jahrzehnten waren es verschiedene Gruppen, die ihn jeweils zur Kirmes hervorholten. So traf man ihn in den 1970er Jahren in der Wirtschaft von „Fringse Änn“ in der Brunnenstraße an, wurde er in den 1980er Jahren von einer Gruppe um Marianne Fuhs in der Gaststätte „Zur Wolfsburg“, Ecke Brunnenstraße/ Lindenberg, gesichtet, was seine Fortsetzung dann in der Gaststätte „Alt-Roisdorf“ im Oberdorfer Weg fand, bevor die Tradition 1991 von den Heimatfreunden Roisdorf und schließlich vom Junggesellenverein „Echte Fründe“ weitergeführt wurde. Unser Bild zeigt die unvermeidliche Verurteilung am Ende der Kirmes durch den in der Nachbarschaft wohnenden Heinz Sickert, der den Paias übrigens über 10 Jahre hinweg jeweils selbst aus Latten, Stroh und alten Kleidern bastelte. Dabei – über das schreckliche Schicksal des Paias klagend – seine Frau Anna Sickert und Frau Sieberts (?), daneben als weiterer Richter Herr Peter Engels (Appelmann).

Oktober

Noch ganz ländlich, 1950er Jahre

Einen sehr ländlichen Charakter hatte noch in der Nachkriegszeit die Umgebung des Roisdorfer Mineralbrunnens, wurde auf der ihm gegenüber liegenden Seite der Brunnenallee doch noch Landwirtschaft betrieben. Die Brunnenallee selbst war noch bis in die 1980er Jahre hinein, bevor man das Gelände mit dem Seniorenheim Maria-Hilf und Wohnsiedlungen bebaute, eine wirkliche Allee, so wie sie Ende des 18. Jahrhunderts vom Alfterer Grafen angelegt worden war. Das auf unserem Bild zu sehende alte, noch aus der Zeit des Brunnenpächters Custor im späten 19. Jahrhundert stammende, backsteinerne Eingangsgebäude wich in den 1950er Jahren einem zweckmäßigen modernen Verwaltungsgebäude und noch später wurden auch die Felder gegenüber mit den heutigen großen Lagerhallen bebaut, das dahinter liegende Gelände zu als offener Platz befestigt. Es blieb, auf dem Bild nicht zu sehen, der benachbarte Brunnenpark, der nach langer Zeit der Vernachlässigung im Jahre 2008 dankenswerterweise erneuert und mit dem geradezu ein Wahrzeichen Roisdorfs bildenden Pavillon bestückt wurde.

November

Ausnahmsweise durfte Platt gesprochen werden, ca.

Nach dem Weggang der Prinzessin Armgard zur Lippe-Biesterfeld 1952 war Haus Wittgenstein zum privaten Kneipp-Sanatorium des Dr. Schröder umgebaut worden. Zum Angebot des nobel, noch mit Möbeln und Gemälden der Familie von Wittgenstein eingerichteten "Parksanatoriums" gehörten Waschungen, Bäder, Güsse, Wickel, Packungen, heiße Pflaster, Massagen, Darmpflege, Packungen, Höhensonne sowie die Frischzellen-Therapie nach Dr. Niehaus. Ein noch heute in verfallenem Zustand im unteren Park vorhandenes Becken diente den Kneipp‘schen Anwendungen. Man empfahl all dies bei vorzeitigen Verbrauchs- und Alterserscheinungen sowie nicht zuletzt auch als Maßnahmen gegen die "sogen. Manager-Krankheit". In den 1960er und 70er Jahren sollen im Parksanatorium zudem Nervenleiden mit Elektro-Schocks behandelt worden sein, von denen man sich in dem großbürgerlichen Ambiente des hier abgebildeten Wohnzimmers gewiss erholen konnte.

Dezember

Ausnahmsweise durfte Platt gesprochen werden, 1959

Zu Weihnachten 1959 bot die 7./8. Schulklasse der Volksschule Roisdorf etwas ganz Besonderes: Die Aufführung des Grimm‘schen Märchens „König Drosselbart“ im damaligen Saal der Gastwirtschaft Badenheuer beim Brunnen. Die Kinder hatten bereits sechs Jahre zuvor dort in der ersten Klasse das Märchen „Hänsel und Gretel“ aufgeführt. Besonders in Erinnerung blieb die hier dargestellte Marktszene, nicht zuletzt deswegen, weil die Marktanbieter Roisdorfer Platt sprechen durften, was ansonsten in der Schule ja nicht gerne gesehen wurde. Den König Drosselbart verkörperte Karl-Heinz Lammerich, mit dabei waren Hans-Georg Klein (in der Rolle des Dorfpolizisten), sowie Margret Landsberg, Annemie Medvet, Irmgard Wilhelm, Helga Westenweller, Maria Schmidt, Marlene Hack, Klara Tönnessen, Martha Alef und Sibille Ackermann, ferner Wolfgang Schaden, Johannes Wirtz, Heinz Kraus und Willi Frings. Ein herzlicher Applaus des Publikums war den jungen Darstellern sicher.